User online: 8 | Stand: 14.12.2019
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    Gewährleistung

    Die gesetzliche Gewährleistung

    Die gesetzliche Gewährleistung nach den §§ 437, 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB kann grundsätzlich zwei Jahre geltend gemacht werden. Sie kann bei einem Verkauf unter Verbrauchern (= jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu einem Zwecke schließt, das weder ihrer gewerblichen noch selbständigen freiberuflichen Tätigkeit zugeordnet werden kann, § 13 BGB) gänzlich ausgeschlossen werden. Bei einem Verbrauchsgüterkauf zwischen einem Unternehmer (= jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen freiberuflichen Tätigkeit handelt, § 14 Abs. 1 BGB) und einem Verbraucher kann die Gewährleistung nicht ausgeschlossen, sondern lediglich bei gebrauchten Sachen auf ein Jahr verkürzt werden (§ 475 Abs. 2 BGB).

    Zu Gunsten des Käufers wird bei einem Verbrauchsgüterkauf in den ersten sechs Monaten nach der Übergabe der Sache vermutet, dass diese schon zum Lieferzeitpunkt defekt war, es sei denn, der Verkäufer kann nachweisen, dass der Mangel zum Übergabezeitpunkt noch nicht bestand (§ 476 BGB). Reklamiert der Kunde später als sechs Monate nach dem Kauf, so kehrt sich die Beweislast um, d.h. er muss beweisen, dass das Gerät schon bei der Übergabe einen Mangel aufwies.


    Zusätzliche Informationen:

    Umtausch und Gewährleistung

    Garantie und Gewährleistung

    Umtausch, Rücktritt, Reklamation und Garantie